Lutherstadt Mansfeld

Luthers Kindheit in der Bergmannsstadt

Hoch über der Stadt thront das Schloss Mansfeld, ehemaliger Stammsitz der Grafen von Mansfeld. Schon seit dem Mittelalter prägte der Bergbau die Stadt. Kupferschiefer zur Gewinnung von Silber und Kupfer wurden hier tief aus der Erde geholt. Um Bergbau zu betreiben, kam auch die Familie des späteren Reformators Martin Luther an den Ort.

Heute ist die Stadt mit dem Elternhaus von Martin Luther ein Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Luthergedenkstätten. Hier verbrachte Luther den wesentlichen Teil seiner Kindheit – sein Leben lang bezeichnete er Mansfeld als seine Heimat.

Die Familie Luder kam im Jahre 1484 nach Mansfeld, um im Kupferbergbau und dem Hüttenwesen wirtschaftlich aktiv zu werden. Der Sohn Martin, der sich später Luther nannte und 1483 in Eisleben das Licht der Welt erblickte, besuchte in Mansfeld zwischen1488 und 1496 die örtliche Lateinschule. Anschließend ging er nach Magdeburg, um die Lateinschule am Dom zu besuchen. Er verbrachte die prägenden Jahre seiner Kindheit in der Bergarbeiterstadt und sah Mansfeld als seine Heimatstadt an.

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